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30.07.2013 | Autor/in: Markus Lembeck
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Gerichtssysteme vergleichen: Innovativer LL.M. an der Steinbeis-Hochschule Berlin

Mit dem LL.M. in Jurisdiction nimmt die Steinbeis-Hochschule in Berlin zum November einen neuen berufsbegleitenden Studiengang in ihr Weiterbildungsrepertoire auf. Die Teilnehmer sollen vor allem Gerichtssysteme vergleichen lernen.

Die Steinbeis-Tochtergesellschaft SIBE hat für den innovativen LL.M. zwei Kooperationspartner in Brasilien und den USA gefunden. Vor Ort, an der University of California in Berkeley oder in San Diego sowie an der Escola Paulista da Magistratura in São Paulo, nehmen die Studierenden an jeweils zweiwöchigen Intensivseminaren teil. Abgesehen von diesen Phasen ist das Studium berufsbegleitend angelegt. Die 50 Seminartage sind auf kurze Wochenend-Blockveranstaltungen in Stuttgart und Berlin verteilt und können so auch parallel zu einer Vollzeitarbeit absolviert werden. Das Programm wendet sich nicht nur an Anwälte, sondern speziell auch an Richter oder Staatsanwälte, die über den Tellerrand ihres deutschen Tätigkeitsfelds blicken möchten.

Bislang ist das Studienprogramm der SIBE (Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship) vor allem auf Management-Kurse ausgerichtet. Grundsätzlich soll der Arbeitgeber die Finanzierung des Studiums übernehmen, der Student trägt nur einen Teil der Kosten. Zeitgleich mit dem LL.M. in Jurisdiction geht noch ein weiterer juristischer Kurs an den Start: Der LL.M. in International Business Law wendet sich an eine etwas andere Zielgruppe. Eine Teilnahme ist hier schon nach dem Absolvieren der ersten Staatsprüfung möglich. (Markus Lembeck)