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30.04.2013 | Autor/in: Markus Lembeck
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Frankfurt/Oder: Bachelor „Wirtschaft und Recht“ mit Abschluss nach Wahl

Zum Wintersemester 2013/14 gibt es an der Universität Frankfurt/Oder ein neues, fächerübergreifendes Studienangebot: Die Juristische Fakultät und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bieten einen gemeinsamen Bachelor-Studiengang an, der sowohl juristische als auch wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse vermittelt.

Platz für 3.000 Studierende: Das Gräfin-Dönhoff-Gebäude in Frankfurt/Oder

Der auf sechs Fachsemester angelegte Studiengang „Recht und Wirtschaft/Wirtschaft und Recht“ beginnt mit einer dreisemestrigen Orientierungsphase. In dieser Zeit erhalten die Studierenden eine wirtschaftswissenschaftliche und juristische Grundlagenausbildung. In der zweiten Hälfte des Studiums folgt die sogenannte Profilierungsphase, in der die Studenten ihren Schwerpunkt entweder auf Recht oder auf Wirtschaft legen. In das Studium ist eine Fremdsprachenausbildung integriert.

Die Studienvariante „Recht und Wirtschaft“ führt in drei Jahren zum Bachelor of Laws (LL.B.). Die zukünftigen Wirtschaftsjuristen können damit deutlich schneller einen ersten Abschluss erlangen, als es die traditionelle, rund achtjährige Juristenausbildung erlaubt. Die Studienvariante „Wirtschaft und Recht“ schließt mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Im ökonomischen Zweig wählen die Studierenden aus neun angebotenen Schwerpunkten zwei aus und können sich so auf diejenigen Inhalte konzentrieren, die für ihren Berufswunsch zielführend sind.

Ein Studienaufenthalt im Ausland ist in beiden Varianten möglich. Dazu können die Studierenden aus den Kooperationen der Europa-Universität mit über 250 Partneruniversitäten weltweit wählen. Übrigens erwerben auch die regulären Jurastudenten in Frankfurt/Oder einen LL.B.: Ende 2012 beschloss die Fakultät, einen Bachelor-Abschluss in das herkömmliche, zur Staatsprüfung führende Studium zu integrieren. Jeder, der zusätzlich 15 ECTS-Punkte zum Beispiel aus dem Bereich BWL beisteuert, erwirbt den LL.B. automatisch. (Markus Lembeck)