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26.02.2013 | Autor/in: Désirée Balthasar
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Hoch dotiert: Wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet

Zu Beginn des Jahres sind wieder herausragende Dissertationen und Habilitationen ausgezeichnet worden. Gesponsert wurden die verschiedenen Preise von den Kanzleien CMS Hasche Sigle und CBH Rechtsanwälte sowie der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung.

CMS Hasche Sigle vergab ihren Preis in diesem Jahr zum zehnten Mal. Sie zeichnete drei Nachwuchswissenschaftler mit 5.000, 3.000 und 2.000 Euro Preisgeld aus. Der Fokus lag auf Promotionen im Unternehmens-, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht.

Die Preisträger kommen von unterschiedlichen Universitäten: Dr. Markus Fehrenbach promovierte an der Universität Passau. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit mit dem Titel „Der fehlerhafte Gesellschafterbeschluss in der GmbH“. Der zweite Preisträger ist der Freiburger Absolvent Dr. Adrian Cavin. Seine Forschungsarbeit beschäftigte sich mit „Kapitalaufbringung in GmbH und AG“. Als Dritter ging Dr. Tobias Kahnert mit einem Preis nach Hause: „Rechtsetzung im Europäischen Gesellschaftsrecht“ ist der Titel seiner Abschlussarbeit, die er in Hamburg an der Bucerius Law School schrieb.

Privatrecht in Hamburg

Die Auszeichnung mit dem höchsten Preisgeld wurde in Hamburg verliehen: Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung prämierte Privatdozent Dr. Hannes Rösler mit dem Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis in Höhe von 20.000 Euro.

Hannes Rösler, Ekkehard Nümann

Preisübergabe: Stiftungsvorstand Ekkehard Nümann (re.) mit dem Preisträger Hannes Rösler.

Rösler erhielt den Preis für seine wissenschaftliche Tätigkeit, zuletzt dokumentiert in seiner Habilitationsschrift über Europäische Gerichtsbarkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts. Er ist wissenschaftlicher Referent am Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und Lehrbeauftragter an der Fakultät für Rechtswissenschaften Hamburg.

Promotionspreis der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Köln

Die Jurafakultät in Köln vergibt jährlich Promotionspreise in drei Rechtsgebieten: Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht. Sie sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Dieses Jahr wurde der Preis zum 13. Mal verliehen, die Kölner Kanzlei CBH war Sponsor. Im Zivilrecht heißen die Preisträger Michail Markoulakis und Lutz Martin Keppeler. Markoulakis‘ Doktorarbeit trägt den Titel „Die Betroffenheit Dritter von der Rechtskraft“, Keppeler schrieb über „Oswald Spengler und die Jurisprudenz“.

Oliver Schilling bekam den Promotionspreis für seine Arbeit im Öffentlichen Recht: „Schutz von Ehe und Familie im einkommensteuerlichen Schnittbereich zwischen Erwerbs- und Privatsphäre“. Die beste Dissertation im Strafrecht wurde nach Einschätzung der Kölner Juristen von Antje Heyer eingereicht. Sie beschäftigte sich mit „Grund und Grenze der Beihilfestrafbarkeit im Wirtschaftsvölkerstrafrecht“. (Désirée Schliwa)