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29.01.2013 | Autor/in: Désirée Balthasar
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Urheberrecht: Erich Pommer Institut mit neuen juristischen Direktoren

Zum Jahreswechsel hat das Erich Pommer Institut (EPI) in Potsdam-Babelsberg seine juristische Direktion neu besetzt. Professor Ulrich Michel von der Kanzlei Noerr und Professor Jan Nordemann von Boehmert & Boehmert übernehmen ihre neuen Aufgaben ehrenamtlich. Sie folgen auf Professor Oliver Castendyk, der das Institut zwölf Jahre beriet.

Filmreif: Jan Nordemann ist einer von zwei neuen Direktoren am EPI.

Sowohl Michel als auch Nordemann haben ihre anwaltliche Expertise im Medienrecht, mit einem besonderen Fokus auf das Urheberrecht. In ihren zukünftigen Tätigkeitsbereichen am EPI werden sie unter anderem Gesetzesvorhaben begleiten und der Filmindustrie sowohl juristische als auch wissenschaftliche Hilfestellungen geben. Bislang sind die Ämter immer ehrenamtlich geführt worden, das EPI möchte sie aber auf Dauer hauptamtlich besetzen.

Michel ist seit 1996 bei Noerr und leitet in Berlin die Abteilung Medienrecht. Er hält eine Honorarprofessur für Medienrecht an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“. Außerdem ist der Noerr-Partner Lehrbeauftragter an der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina und sitzt im EPI-Beirat.

Sein zukünftiger Kollege Nordemann ist seit mehr als 15 Jahren bei der Kanzlei Boehmert & Boehmert und dort Partner. Seine Schwerpunkte sind die Rechtsgebiete Presse- und Verlagsrecht sowie Marken- und Kartellrecht. An der Humboldt Universität Berlin lehrt er zum Thema Wettbewerbsrecht. Neben seiner Tätigkeit als Honorarprofessor ist er auch Mitglied im EPI-Aufsichtsrat.

Das EPI forscht und berät zum Thema Medienkonvergenz und ist zudem auf Medienwirtschaft und Medienrecht spezialisiert, vor allem in den Bereichen Film, Fernsehen und Musik sowie Games und mobile Medien. (Désirée Schliwa)

 Der Online-Auftritt des Erich Pommer Instituts