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18.12.2012 | Autor/in: Norbert Parzinger
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IT-Recht: Wissenschaftspreis geht an Karlsruher Juristin

Die Karlsruher IT-Rechtlerin Dr. Louisa Specht hat für ihre Promotionsschrift zum Thema Datenhandel den mit 2.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) erhalten.

Der volle Titel der ausgezeichneten Dissertation lautet „Konsequenzen der Ökonomisierung informationeller Selbstbestimmung – Die zivilrechtliche Erfassung des Datenhandels“. Betreut wurde die Arbeit von Professor Dr. Thomas Dreier am interdisziplinären Karlsruher Institut für Technologie. Specht entwickelt hier Lösungsansätze für juristische Fragen, die sich aus dem zunehmend verbreiteten Handel mit personenbezogenen Daten ergeben. Der parallel vergebene, mit 500 Euro dotierte DSRI-Absolventenpreis ging an den Augsburger Bernd Suchomski, der seine Magisterarbeit zum Patentrecht beim Einsatz von Open-Source-Software verfasst hatte.

Die 2004 gegründete DSRI fördert die Ausbildung an der Schnittstelle von Recht und Informatik, veranstaltet Seminare und Tagungen zu diesem Thema und fördert Studenten und Doktoranden mit Stipendien. Dem Stiftungsrat gehören unter anderem der Aufsichtsratsvorsitzende der deutschen Tochtergesellschaft von Hewlett Packard und ein Namenspartner der IT-Kanzlei SSW Schneider Schiffer Weihermüller an. (Norbert Parzinger)