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18.12.2012 | Autor/in: Désirée Balthasar
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Augsburg: Wirtschaftsjuristen sammeln Preise

Die Dissertationen zweier Doktoranden der Universität Augsburg wurden im November als herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. Dr. Lisa Crass erhielt den E.ON Kulturpreis Bayern, Dr. Moritz Glahe einen Preis des Papierherstellers UPM.

Preisverleihung: Dieter Kronzucker übergab den Kulturpreis an Lisa Crass

Beide Preisträger sind Absolventen des interdisziplinären Studiengangs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, der seit 2002 an der Universität Augsburg angeboten wird.

Die Wirtschaftsjuristin Dr. Lisa Crass untersuchte während ihrer Promotion die Vergütung von Vorstandsmitgliedern deutscher Aktiengesellschaften. Sie analysierte rechtliche und ökonomische Aspekte der Vergütungspolitik sowie motivations- und verhaltenstheoretische Einflüsse. Das Ziel war, neue Instrumente für Vergütungsmodelle zu entwickeln.

Der Kulturpreis Bayern wird in Zusammenarbeit zwischen der E.ON Bayern AG und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen. Der Energiekonzern stiftete das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Auch Dr. Moritz Glahe kann seine Dissertation nun mit einer Auszeichnung schmücken: mit einem Wissenschaftspreis der schwäbischen Wirtschaft für hervorragende wirtschaftsnahe Dissertationen. Der Preis in Höhe von 1.500 Euro wurde ihm auf dem 6. Forum Wissenschaft und Wirtschaft der IHK Schwaben verliehen, gestiftet von UPM.

Glahe beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit einem viel diskutierten Thema im internationalen Steuerrecht: den Einkünftekorrekturvorschriften. Der Wirtschaftsjurist untersuchte Zinsschrankenregelungen und deutsche Verrechnungspreisvorschriften auf ihre Vereinbarkeit mit Europa- und Verfassungsrecht. Besondere Relevanz haben die Ergebnisse seiner Arbeit für global aufgestellte Unternehmen mit weltweiten Niederlassungen. (Désirée Schliwa)