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24.04.2012 | Autor/in: Markus Lembeck
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Hamburg: Uni-Juristen erleichtern Übergang ins Studium

Die Universität Hamburg hat sich Mittel aus dem „Qualitätspakt Lehre“ des Bundesbildungsministeriums gesichert, um Abiturienten den Übergang in das Studium zu erleichtern – insbesondere im Fach Jura.

An der Fakultät für Rechtswissenschaft sind zum April insgesamt sechs Projekte angelaufen, die den Studieninteressierten beziehungsweise -anfängern „Brücken in die Universität“ bauen sollen: eine fachdidaktische Optimierung der Studieneingangsphase, Hilfen zu Selbstorganisation und Lernstrategien, ein Mentoring-System, eine Einführung in das rechtswissenschaftliche Arbeiten, ein Programm für Selbsttest und Self Assessment sowie eine Brückenwoche für Schülerinnen und Schüler, die sich für das Jurastudium interessieren.

Die Projekte aus der rechtswissenschaftlichen Fakultät sind in die universitätsweiten Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in der Lehre eingegliedert, die unter dem Dach des sogenannten Universitätskollegs versammelt sind. 12,8 Millionen Euro stehen bis 2016 zur Verfügung. Im juristischen Bereich sind zur Zeit acht Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter ausgeschrieben, die aus dem Qualitätspakt finanziert werden.

Die Hamburger Juristen versprechen sich von dem Drittmittelprojekt nicht nur eine kurzfristige Wirkung während des Förderzeitraums. Sie möchten die Phase von Studienwahl und Studienvorbereitung systematisch aufarbeiten, um auch langfristig den Erstsemestern beim „Studieren lernen“ zur Seite stehen zu können.

Wie kaum eine andere rechtswissenschaftliche Fakultät in Deutschland bemüht sich die Hamburger Fakultät um eine systematische Verbesserung der Lehre. So hat sie bereits vor einigen Jahren einen „Think Tank Lehre“ etabliert, um das Dekanat bei der Verbesserung des Unterrichts und der Studienbedingungen zu beraten. In der Abteilung Studienmanagement sind außerdem weitere Themen wie Studienberatung, Prüfungsorganisation und E-Learning zusammengefasst. (Markus Lembeck)