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31.01.2012 | Autor/in: Markus Lembeck
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Hertie School of Governance: Neuer Professor für Europäisches Recht

Die Hertie School of Governance hat zum Jahresbeginn 2012 ihre Fakultät verstärkt. Der britische Rechtswissenschaftler Mark Dawson kam als Professor für Europäisches Recht und Governance an die Berliner Hochschule.

 

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Mark Dawson

Dawson war bislang als Assistant Professor am Centre for European Law an der Universität Maastricht tätig. Er promovierte am European University Institute in Florenz. Sein Forschungsschwerpunkt sind die Wechselwirkungen zwischen EU-Recht und EU-Politik. Dawson übernimmt die Professur von Professor Dr. Alexander Graser, der rund fünf Jahre an der Hertie School unterrichtet hat und im Vorjahr einem Ruf an die Universität Regensburg folgte.

Maßgeblicher Träger der Hertie School of Governance, die sich in deutscher Übersetzung als „Hochschule für modernes Regieren“ versteht, ist die gemeinnützige Hertie-Stiftung. Das international ausgerichtete Studienangebot umfasst den zweijährigen englischsprachigen Studiengang Master of Public Policy sowie einen Executive Master of Public Management, bei dem die Hochschule mit der Universität Potsdam kooperiert. Außerdem läuft unter dem Namen Berlin Graduate School for Transnationale Studies (BTS) ein gemeinsames Doktorandenprogramm mit der Freien Universität Berlin und dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung .

Unter den Hochschullehrern an der Hertie School of Governance sind die Juristen gegenüber Politik-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern in der Minderheit. Neben Dawson gehört noch der Völkerrechtler Professor Dr. Nico Krisch der Fakultät an. Als emeritierter Professor ist weiter der Staatsrechtler Ulrich Preuß an der Hertie School aktiv, außerdem kommt mit dem US-Wissenschaftler Joseph H.H. Weiler seit September 2011 ein hochrangiger internationaler Jurist als Gastprofessor regelmäßig an die Berliner Hochschule. (Markus Lembeck)