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12.10.2011 | Autor/in: Markus Lembeck
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Raupach-Partner wird Professor in Halle-Wittenberg

Einen ungewöhnlichen Werdegang hat Rechtsanwalt Christoph Stumpf hinter sich, der gerade zum außerplanmäßigen Professor an der Universtät Halle-Wittenberg ernannt wurde. Die Martin-Luther-Universität hat jetzt einen Professor im Öffentlichen Recht, der sowohl in Jura als auch in evangelischer Theologie promoviert hat.

Stumpf ist 38 Jahre alt und Partner der Kanzlei Raupach & Wollert-Elmendorff in Hamburg. Dort ist er seit 2007 tätig, nach Stationen bei Freshfields Bruckhaus Deringer und Krohn. Sein anwaltliches Arbeitsgebiet umfasst Öffentliches Wirtschaftsrecht, Gewerblichen Rechtsschutz sowie Erbrecht, Nachfolge und Stiftungen. 2010 beriet er beispielsweise ein Energieforschungskonsortium namens KIC InnoEnergy bei seiner Gründung als SE. Die universitäre Lehrbefugnis von Christoph Stumpf lautet auf Öffentliches Recht  einschließlich Staatskirchenrecht und Kirchenrecht sowie  Rechtsvergleichung. Seine Habilitation liegt bereits zehn Jahre zurück; darin befasste er sich mit alternativer Streitbeilegung im Verwaltungsrecht. (ML)