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02.08.2011 | Autor/in: Markus Lembeck
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„Staatlichkeit im Wandel“: Förderung bis 2014

Wie wandelt sich der Staat und welche Wirkungen hat das auf die Bevölkerung? Dieser Frage geht seit acht Jahren ein gemeinsamer Sonderforschungsbereich der Universität Bremen, der Jacobs University und der Universität Oldenburg nach. Das Projekt geht jetzt in die dritte Runde.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte für die Jahre 2011 bis 2014 zwölf Millionen Euro, um das Forschungsprogramm zum Abschluss zu bringen. Einer der Träger der Forschungen ist das Zentrum für Europäische Rechtspolitik an der Universität Bremen.

Bereits 2006 hatte die DFG die Förderung verlängert. Zu Beginn ging es darum, Art und Umfang der Wandlungsprozesse zu bestimmen, denen der klassische Nationalstaat unterworfen ist – Stichworte sind zum Beispiel Globalisierung und Liberalisierung. In der zweiten Förderperiode wollten die Wissenschaftler Gründe für diese Wandlungen erforschen. Die letzte Arbeitsphase widmet sich den Auswirkungen des Wandels. Es geht um die Frage, ob sich Qualität und Umfang der öffentlichen Güter verändern, die der Nationalstaat bereitstellt – also zum Beispiel Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Wohlfahrt.(ML)

www.sfb597.uni-bremen.de