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02.08.2011 | Autor/in: Norbert Parzinger
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Kassel: Master-Programm für Sozialrecht und Sozialwirtschaft

Das Programm ist als dreisemestriges Vollzeitstudium angelegt und wendet sich unter anderem an Sozial- oder Wirtschaftsjuristen mit Diplom beziehungsweise Bachelor-Abschluss. Angesprochen sind aber auch Juristen nach dem ersten oder zweiten Staatsexamen, die mindestens die Note 3,5 erreicht haben. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 15. März verlängert.
Der vorläufige Studienplan sieht insgesamt acht Module vor. Fünf davon beschäftigen sich mit juristischen Inhalten, von rechtlichen Grundfragen über zivil- und verwaltungsrechtliche Aspekte des Sozialrechts bis hin zu Spezialgebieten wie Unterbringungs- oder Krankenversicherungsrecht. Zusätzlich erwerben die Teilnehmer Kenntnisse in Unternehmensführung, Personalmanagement und Mediation. Für die abschließende Master’s Thesis stehen drei Monate zur Verfügung.
Bei der Konzeption und Durchführung des Studiengangs arbeitet die Universität Kassel mit dem vor Ort ansässigen Bundessozialgericht und der Hochschule Fulda zusammen, die bereits seit 2007 einen eigenen Bachelor-Studiengang Sozialrecht anbietet. Die Dozenten stammen aus allen drei Institutionen; ein Teil der Lehrveranstaltungen findet in Fulda statt.
Das Fachgebiet Sozialrecht ist in Deutschland bereits Bestandteil einiger Master-Studiengänge, in denen allerdings meist die Ausbildung von Sozialberatern und -betreuern im Vordergrund steht. Das Kasseler LL.M.-Programm möchte dagegen auf „verantwortliche Tätigkeiten im strategischen und operativen Bereich“ vorbereiten, etwa bei Wohlfahrtsverbänden oder Trägern.