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02.08.2011 | Autor/in: Norbert Parzinger
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Berlin: Master-Studiengang Compliance eröffnet

Im ersten von insgesamt fünf Studienmodulen werden zunächst die betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Voraussetzungen des Tätigkeitsfeldes Compliance erarbeitet. Daran anschließend wird die Umsetzung mit praxistauglichen Instrumenten wie Risikoanalysen oder unternehmensinternen Compliance-Richtlinien erprobt. Es folgt die Simulation von Sanktions- und Mediationsmaßnahmen im Krisenfall. In den zwei anschließenden Modulen vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse in Unternehmensführung und Soft Skills, anschließend schreiben sie ihre Master’s Thesis.
Neben insgesamt 18 Präsenztagen in Berlin umfasst das Programm eine fünftägige Hospitanz in einem Unternehmen, einer Behörde oder vergleichbaren Organisation im In- oder Ausland. Als Studiengebühr werden insgesamt 15.000 Euro fällig. Die Betreuungszeit lässt sich ohne weitere Kosten einmalig um 12 Monate verlängern.
Die DUW wird in öffentlich-privater Partnerschaft jeweils zur Hälfte von der Freien Universität Berlin und vom Bildungsanbieter Klett getragen. Der Weiterbildungseinrichtung ist das Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI) angegliedert, das die Arbeit der Forschungsstelle Sicherheit fortsetzt. Letztere war bereits 1999 an der Universität Hamburg eingerichtet worden, die nötigen Drittmittel hatte die Securitas Deutschland Holding zur Verfügung gestellt. Das Berliner Institut wird unter anderem vom Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V. gesponsert.
Wissenschaftlicher Leiter des Compliance-Studiengangs ist FORSI-Direktor Professor Dr. Rolf Stober. Zu den Lehrenden zählen außer an deutschen und österreichischen Universitäten und Fachhochschulen tätigen Professoren auch einige Praktiker aus überregionalen Wirtschaftskanzleien.