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25.01.2011 | Autor/in: Geertje de Sousa
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Law & Leadership: Neues Elitekonzept an der Universität Trier

In den täglichen Lehrgesprächen arbeiten die Studenten in Gruppen von maximal zwölf Personen unter Leitung von wissenschaftlichen Mitarbeitern die Lehrveranstaltungen auf. „Wir wollen auch didaktisch besondere Maßstäbe setzen und die Studierenden aktiv in die Erarbeitung der juristischen Kontexte einbinden, die praktischen Bezüge des theoretischen Stoffes aufzeigen und ein tieferes Verständnis für die jeweiligen rechtlichen Strukturen fördern“, sagt Schmidt. Im siebten und achten Semester steht eine konzentrierte Vorbereitung auf das erste Staatsexamen im Vordergrund.
Weitere Elemente der Studienbegleitung sind zum Beispiel wöchentliche Kamingespräche, in denen Referenten aus der Praxis einen Überblick über die Berufsfelder von Juristen und einen detaillierten Einblick in verschiedene Rechtsgebiete geben, Seminare zum kulturellen und gesellschaftlichen Umgang sowie zu den rechtlichen und philosophischen Grundlagen und Anforderungen an eine ethische Unternehmensführung.
Alle zwei Jahre sollen 36 Studierende in das Programm aufgenommen werden, so dass maximal 72 Studenten parallel an der Academy unterrichtet werden. Die Bewerber sollten über ein überdurchschnittliches Abitur verfügen. Sie werden in persönlichen Gesprächen ausgewählt. Bewerbungen für das Wintersemester 2011 sind seit Anfang Januar möglich. Die Kosten für die PLLA betragen pro Jahr 25.000 Euro und sollen mittelfristig über Stipendien finanziert werden. Darin enthalten ist auch die Unterkunft auf dem Petrisberg.
Die PLLA ist eine private Einrichtung. Präsident Schmidt ist Partner der Kanzlei König in Trier. Er war lange Zeit als Honorarprofessor zum Insolvenzrecht in Birkenfeld und Remagen tätig.
www.plla.de