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25.01.2011 | Autor/in: Norbert Parzinger
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„Stärkster Beitrag“: Auszeichnung für Würzburger Online-Kurs zum Zivilrecht

Für den Online-Kurs „Grundwissen Zivilrecht“ hat die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) ein Team der Universität Würzburg um Professorin Dr. Inge Scherer ausgezeichnet. Die VHB vergab den mit 2.500 Euro dotierten Preis für den „stärksten Beitrag zur Entlastung der Präsenzlehre“ zu ihrem zehnjährigen Jubiläum.

Scherer, Lehrstuhlinhaberin für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht, engagiert sich seit 2004 als Betreuerin digitaler Seminare und bietet derzeit fünf VHB-Kurse an. Im vergangenen Sommersemester betreute das Team der Würzburger Professorin etwa 5.500 Kursteilnehmer. Die prämierte Einführung in das Zivilrecht wurde bisher insgesamt von rund 14.000 Teilnehmern genutzt.

Als Lernziel steht neben fachlichen Inhalten und Selbstmanagement durch E-Learning in Eigenregie vor allem die Prüfungsvorbereitung im Mittelpunkt, wie eine Mitarbeiterin des Preisträger-Teams erläuterte. „Ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzepts ist die Möglichkeit, Klausuren bei uns einzureichen, die zu den Online-Inhalten passen. Wir korrigieren die Klausuren und geben den Studierenden dadurch individuelles Feedback.“

Aktuell bietet die VHB rund 25 verschiedene Kurse im Öffentlichen Recht, Privat-, Straf-, Europa- und Völkerrecht an. Zu den Betreuern zählen neben Scherer unter anderem die Göttinger Privat- und Prozessrechtsprofessorin Dr. Dagmar Coester-Waltjen, der Münchner Strafrechtler Professor Dr. Helmut Satzger und der Passauer Öffentlich-Rechtler Professor Dr. Dirk Heckmann.

Das Kursangebot der VHB steht regulären Studenten aller 32 bayrischen Trägerhochschulen und – gegen Entgelt – auch anderen Interessierten offen. Über alle Fachbereiche hinweg zählt die virtuelle Universität im laufenden Semester etwa 30.000 Teilnehmer, die sich auf 220 Kurse verteilen.

IM INTERNET

www.vhb.org