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30.11.2010 | Autor/in: Markus Lembeck
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Professoren berufen: EBS Law School geht in die nächste Phase

Die neu gegründete EBS Law School in Wiesbaden hat knapp ein Jahr vor dem Beginn des ersten Studiendurchgangs ihre ersten zwei Professoren berufen. Außerdem kündigte die Kanzlei Heussen die Stiftung eines Lehrstuhls für erneuerbare Energien an.

Martin Will und Felix Maultzsch heißen die Law-School-Professoren der ersten Stunde. Will wechselt von der Universität Köln auf den Lehrstuhl für Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Europarecht und Recht der neuen Technologien. Er hat neben seiner juristischen Karriere mit LL.M. in Cambridge, Dissertation in Mannheim und Habilitation in Marburg auch einen Dr. phil. erworben – er promovierte (ebenfalls in Marburg) mit einer Arbeit über die hessische Landesverfassung von 1946.

Maultzsch war bislang Privatdozent an der Universität Freiburg. Sein neuer Lehrstuhl in Wiesbaden ist auf Bürgerliches Recht, Rechtsvergleichung und internationales Privatrecht zugeschnitten. Seine Habilitation erfolgte 2010 in Freiburg, die Habilitationsschrift befasst sich rechtsvergleichend mit „Streitentscheidung und Normbildung durch den Zivilprozess.“ Wie sein Professorenkollege Will hat auch Maultzsch einen LL.M.-Titel erworben – an der New York University School of Law.

Der Gründungsdekan der EBS Law School, Professor Dr. Dr. Gerrick v. Hoyningen-Huene freute sich über die Neuzugänge. „Als jüngste juristische Fakultät in Deutschland haben wir den Anspruch, auch die modernste und innovativste zu sein.“ Die Berufungen sprächen für das EBS-Konzept. „Mit ihrer internationalen Erfahrung bringen beide zudem optimale Voraussetzungen mit, um unsere künftigen Jurastudenten mit dem von uns angestrebten internationalen Fokus auszubilden.“
Außerdem engagiert sich die Wirtschaftskanzlei Heussen mit einem Stiftungslehrstuhl an der EBS Law School, und zwar im öffentlich-rechtlichen Bereich, mit dem Schwerpunkt auf dem Recht der erneuerbaren Energien. Es ist der erste Stiftungslehrstuhl der Law School und vermutlich die erste Einrichtung in Deutschland mit diesem Forschungsschwerpunkt. „Bisher gibt es in Deutschland keinen vergleichbaren Lehrstuhl“, so v. Hoyningen-Huene. „Heussen leistet hier gemeinsam mit uns Pionierarbeit zur wissenschaftlichen Fundierung dieses jungen Rechtsgebiets.“