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31.08.2010 | Autor/in: Norbert Parzinger
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Vor Gericht und auf hoher See: Bucerius Law School forscht zu Piraterie

Die BLS-Wissenschaftler sollen dabei einen Überblick über entsprechende Regelungen des internationalen und nationalen Rechts zusammenstellen, Wechselwirkungen und Lücken identifizieren und Verbesserungspotenziale aufzeigen. Geleitet wird das vierköpfige Team von Professorin Dr. Doris König vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Allgemeine Staatslehre, Europa- und Völkerrecht, die unter anderem bereits umfangreich zu seerechtlichen Fragen publiziert hat.
Das Gesamtprojekt untersucht zunächst die objektive Sicherheitslage und deren subjektive Wahrnehmung durch wirtschaftliche und politische Akteure. Auf dieser Grundlage sollen anschließend mögliche Alternativen herausgearbeitet werden. Über das konkrete Thema Piraterie hinaus geht es dabei vor allem um die Reflexion von „Security Governance“: Der Aufbau einer wissenschaftlich fundierten Plattform für vernetztes Handeln dient zugleich als Fallstudie.
Koordiniert wird das Projekt vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg; weitere Teilnehmer sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, die Technische Universität Hamburg-Harburg und das Institut für strategische Zukunftsanalysen der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Stiftung. Zu den Unterstützern zählen neben dem Bundesforschungsministerium auch Reeder- und Versicherungsverbände sowie die Internationale Handelskammer. www.maritimesicherheit.eu