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29.06.2010 | Autor/in: Markus Lembeck
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Hessen: Stiftung prämiert Arbeit zur Bachelor- und Master-Diskussion

Die Stiftung fragte nach Arbeiten zum Einfluss des Bologna-Prozesses auf die Juristenausbildung in Deutschland. Professor Dr. Joachim Zekoll, Inhaber des Lehrstuhls für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt, sichtete die Beiträge.
Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses und ausgehend vom gegenwärtigen Jurastudium analysiert die preisgekrönte Arbeit die aktuellen Reformmodelle zur Einführung einer Bachelor- undMaster-Struktur in der deutschen Juristenausbildung. Ischdonat systematisiert die vielfältigen Reformvorschläge und erläutert die wesentlichen konzeptionellen Grundlagen. So können die Vor-und Nachteile der unterschiedlichen Reformmodelle näher beleuchtet werden. Abschließend werden Überlegungen zur Reform des juristischen Vorbereitungsdienstes einbezogen.
Jan Ischdonat, 1979 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Passau. Den juristischen Vorbereitungsdienst und das Zweite Staatsexamen absolvierte er in Berlin. Seit 2008 ist er Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität bei Professorin Dr. Brigitte Haar.