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27.04.2010 | Autor/in: Markus Lembeck
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Hamburg: Uni-Initiative für Doktoranden im internationalen Privatrecht

Von Oktober 2010 bis Juni 2011 sind viermal fünf Tage eingeplant, die das Postgraduierten-Team an den Universitäten in Valencia, Kattowitz, Cambridge und Hamburg verbringt.
Bei diesen Treffen nehmen die vierzig Doktorandinnen und Doktoranden, die idealerweise am Beginn ihres Promotionsprojekts stehen, an einem maßgeschneiderten Ausbildungsprogamm teil. In Kolloquien, Vorträgen und Workshops thematisieren die beteiligten Dozenten vor allem die Verbindungen von EU-Gemeinschaftsrecht und nationalem Privatrecht. Zur Sprache kommen jeweils die Besonderheiten des Gastlandes. Die ausführliche Darstellung und Diskussion der verschiedenen Rechtsordnungen soll den Teilnehmern Anregungen für ihre Forschungsprojekte geben. Die Universität Hamburg, die im Oktober die Auftaktveranstaltung betreut, bekommt Unterstützung aus namhaften Einrichtungen vor Ort: Neben Professoren der eigenen Fakultät sind das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ebenso eingebunden wie die Bucerius Law School.
Bewerbungen sind bis Ende Juni noch möglich. Die Kosten des Programms auch für Reise und Unterbringung tragen die beteiligten Partner. PEPP soll jährlich neu starten. Wenn sich dieses Modell der Graduiertenförderung bewährt, ist auch eine Ausweitung auf andere Forschungsfelder außerhalb des Privatrechts möglich. Bis PEPP über eine eigene Website verfügt (vorgesehen ist www.pepp-home.eu), sind weitere Informationen über den Lehrstuhl von Prof. Heiderhoff erhältlich.
Im Internet: www.jura.uni-hamburg.de/personen/heiderhoff