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27.10.2009 | Autor/in: Alke Hamann
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Zum 5. Mal Auszeichnung für deutsch-französische Nachwuchsjuristen

Die Auszeichnung beruht auf der Bewertung der Gesamtleistung der Studentinnen und Studenten während aller vier Studienjahre. Britta Schiebel und Stanislas Marmion dürfen sich als diesjährige Gewinner auf ein bezahltes sechsmonatiges Praktikum freuen, das bei Buse Heberer Fromm in Frankfurt sowie zeitweilig bei einer Partnerkanzlei in Paris absolviert wird. Trotz aller deutsch-französischen Zusammenarbeit gibt es nur wenige grenzüberschreitende Studienangebote im Fach Jura. Neben Köln bietet noch die Universität Mainz einen integrierten deutsch-französischen Studiengang an, der mit den Partneruniversitäten Dijon, Nantes und Paris XII (Val de Marne) organisiert wird.
Lutz Hartmann, der in Frankfurt und Paris als Anwalt zugelassen ist und zugleich als Lehrbeauftragter im Rahmen des Studiengangs einen Workshop zum Thema M&A leitet, zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Absolventen: „Die Studenten müssen neben zwei Rechtssystemen noch mit zwei Kulturen, zwei Sprachen und zwei Lehrsystemen zurechtkommen: das schafft die nötige Offenheit und intellektuelle Beweglichkeit für eine erfolgreiche Karriere als internationaler Jurist.“