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25.08.2009 | Autor/in: Markus Lembeck
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Auf nach Schottland! Exklusives Studienprogramm in Edinburgh

Das schottische Recht vereinbart Elemente des Common Law und Einflüsse des europäischen Zivilrechts. Somit eignet sich das intensive Studienprogramm sehr gut, um sowohl das Common Law als auch das Zusammenwirken der britischen und der kontinentaleuropäischen Rechtstraditionen kennenzulernen.
Das ELP umfasst einen akademischen Teil an der Universität in Edinburgh sowie einen praktischen Teil bei schottischen Rechtsanwälten. Nach einer sechswöchigen Einführung in das schottische Recht hospitieren die Teilnehmer bei Anwälten, die beratend tätig sind (Solicitors). Nach einer darauf folgenden zweiten akademischen Periode werden die auswärtigen Juristen schottischen Prozessanwälten zugeordnet (Faculty of Advocates). Das Studienprogramm ist für die Teilnehmer kostenfrei, jedoch wird kein zusätzliches Stipendium zur Deckung der Lebenshaltungskosten gezahlt.
Das ELP setzt auf das European Young Lawyers Scheme (EYLS) des British Council auf, das leider nach über dreißig Jahren Laufzeit im Jahr 2006 eingestellt wurde. Das EYLS wurde in Deutschland vom DAAD unterstützt. Die Teilnehmer des EYLS haben vor über 25 Jahren eine sehr aktive Ehemaligenorganisation gegründet, die European Lawyers Association, die als gemeinnützige Vereinigung nach belgischem Recht organisiert ist. In letztem Sommer hat die European Lawyers Association die Finanzzusage von der schottischen Regierung für eine Wiederbelebung des Programms in Edinburgh bekommen.
Gerne würde die European Lawyers Association auch mindestens einen deutschen Teilnehmer nach Edinburgh schicken. Bewerbungen sind noch möglich bis zum 20. September 2009 an die E-Mail-Adresse von Dr. Christian Schröder, Rechtsanwalt im Münchner Büro der Kanzlei Görg: cschroeder@goerg.de. Der Auswahlprozess soll möglichst noch im September abgeschlossen werden.
Im Internet: www.european-lawyers.org