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28.10.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Beispiel Spezialkanzlei: Hoch dotierter Schriftsatzwettbewerb

Das Kölner Büro der Kanzlei Bach Langheid & Dallmayr lädt Referendare und junge Rechtsanwälte zu einem Schriftsatzwettbewerb ein. Der Wettbewerb ist mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 5.000 Euro dotiert.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in einem echten Fall aus dem Haftungsrecht eine Klageerwiderung schreiben. Sie erhalten dafür eine anonymisierten Originalakte aus dem Anwaltsalltag und haben dann gut vier Wochen Zeit. Die Wettbewerbsakte wird Anfang Dezember an die angemeldeten Teilnehmer versandt. Abgabeschluss für den Schriftsatz ist der 6. Januar 2009. Die eingereichten Beiträge werden von einer dreiköpfigen Jury bewertet. Unter den Juroren ist neben zwei Rechtsanwälten der Kanzlei auch der Vizepräsident des Kölner Amtsgerichts. Eine Anmeldung für den Wettbewerb ist bis zum 28. November 2008 über die Homepage der Kanzlei möglich.
Mit ihren Bemühungen um die Ansprache von Bewerbern geht Bach Langheid seit einiger Zeit weiter als andere Spezialkanzleien. Die Kanzlei gilt als eine der renommiertesten Adressen im Versicherungsrecht. Sie vertritt die Mannheimer Versicherung in allen Prozessen im Zusammenhang mit der Heros-Insolvenz und erstritt zuletzt ein wichtiges Urteil: Die Mannheimer haftet nicht für die Schäden, die Unternehmen infolge der Betrugsfälle beim mittlerweile insolventen Geldtransporteur Heros erlitten haben. Dies hat mit dem Urteil des Oberlandesgerichts Celle nun erstmals ein Gericht in zweiter Instanz bestätigt. Der Zivilsenat wies damit die Berufungen der Handelsunternehmen Woolworth und Staples zurück, die von der Mannheimer zusammen rund 2,7 Millionen Euro Schadensersatz gefordert hatten. Eine Revision zum Bundesgerichtshof wurde nicht zugelassen.

Im Internet: http://www.bld.de