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26.09.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Förderpreis für Insolvenzrechtlerin aus Konstanz / Buse-Awards vergeben

Den Schiesser-Allweiler-Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Konstanz haben die Juristin Nadja Probst und der Wirtschaftswissenschaftler Christian Wiermann erhalten.Die Preisträger erhielten jeweils 2500 Euro. Nadja Probst erhielt die Auszeichnung für ihre Doktorarbeit zum europäischen Insolvenzrecht. Darin geht die Wirtschaftsjuristin der Frage nach, an welchem Standort ein Insolvenzverfahren eröffnet werden soll, wenn eine internationale Konzerngesellschaft in mehreren EU-Ländern ansässig ist. Diese Frage wird immer wichtiger, da die grenzüberschreitenden Verflechtungen von Unternehmen ständig zunehmen, während die nationalen Insolvenz-Vorschriften erhebliche Unterschiede aufweisen.
Jura-Professor Rainer Hausmann hob hervor, dass Nadja Probst zum Vergleich die Rechtsordnungen in Deutschland, England, Frankreich und Italien in den Originalsprachen ausgewertet habe. Sie ist mittlerweile als Anwältin in einer Frankfurter Kanzlei tätig. —
Die Kanzlei Buse Heberer Fromm hat auf ihrer Hauptversammlung die Gewinner der diesjährigen Buse-Awards ausgezeichnet. Martin Groß-Langenhoff, Annette Möhring und Sebastian Ochs landeten auf den Plätzen 1 bis 3. Den Preis für die beste Präsentation des Essays vor Ort erhielt ebenfalls Martin Groß-Langenhoff.
Die Buse-Awards sind ein von der Sozietät Buse Heberer Fromm sowie dem Going Public Magazin veranstalteter Essay-Wettbewerb im Bereich kapitalmarktrechtlicher Fragestellungen. In diesem Jahr konnten die Teilnehmer das Thema ihres Beitrags aus den drei Bereichen Corporate Governance in Theorie und Praxis, geschlossene Immobilienfonds und die 3-Objekt-Grenze sowie Schutz des Mittelstands vor dem Einfluss von Hedgefonds (MoRaK-Gesetz) auswählen.