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26.08.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Rechtshistorikertag: 300 Wissenschaftler treffen sich in Passau

Vom 7. bis 11. September 2008 findet an der Universität Passau der 37. Deutsche Rechtshistorikertag statt.Zu der Tagung treffen sich rund 300 Rechtshistoriker aus Europa und Ostasien. Veranstalter sind der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht sowie Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte von Professorin Dr. Ulrike Müßig und der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Römisches Recht von Professor Dr. Ulrich Manthe.
Vier Tage lang beschäftigen sich die Wissenschaftler in 40 Vorträgen und Diskussionen mit Themen vom römischen Recht über den Sachsenspiegel, die Rota Romana, das Privatrecht im Baltikum, die Ständeversammlungen in Polen und die Übernahme deutschen Rechts in China bis hin zum Institut für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen.
Bei der feierlichen Eröffnung am 7. September wird der Preis des Deutschen Rechtshistorikertages an Professor Stefan Vogenauer aus Oxford für sein wissenschaftliches Werk verliehen. Außerdem werden Stipendien an Nachwuchswissenschaftler vergeben. Der Verlag der Zeitschrift für Rechtsgeschichte finanziert diese Stipendien anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Zeitschrift.
Seit 1927 findet der Rechtshistorikertag alle zwei Jahre in einer Universitätsstadt des deutschsprachigen Raums statt, jetzt zum ersten Mal in Passau.
Im Internet: www.rechtshistorikertag.de