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29.07.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Karlheinz-Quack-Preis und Gleiss-Stipendium: Die Preisträger

Die Anwaltssozietät WilmerHale hat zum dritten Mal einen jungen Akademiker mit dem Karlheinz-Quack-Preis für eine herausragende Doktorarbeit ausgezeichnet. Den mit 3.000 Euro dotierten Preis erhielt Dr. Fabian Badtke (31) aus Potsdam für seine Dissertation zum Thema „Die Anwendbarkeit der deutschen und europäischen Fusionskontrolle auf Zusammenschlüsse von Krankenhäusern“. Badtke hat an der Humboldt-Universität Berlin studiert.
Ulrich Quack, Partner bei WilmerHale und Mitglied der Auswahlkommission für den Preis, lobte vor allem die Relevanz des Themas: „Die mit summa cum laude bewertete Arbeit des Preisträgers befasst sich mit der ebenso aktuellen wie interessanten Frage, inwieweit die öffentlich-rechtliche Regulierung des Gesundheitssystems wettbewerblich geprägte Marktstrukturen ausschließt und deswegen der Anwendbarkeit der Fusionskontrolle auf Zusammenschlüsse von Krankenhäusern entgegensteht.“
Mit der Stiftung des Preises würdigt WilmerHale den im Dezember 2006 verstorbenen Berliner Rechtsanwalt und Notar Karlheinz Quack. Quacks Kanzlei hatte 2002 mit Wilmer Cutler & Pickering fusioniert.
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Die Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz hat erneut das Alfred-Gleiss-Stipendium vergeben. Mit dem Stipendium unterstützt Gleiss Lutz in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) hoch qualifizierte Nachwuchsjuristen. Stipendiat ist in diesem Jahr der 28-jährige Henrik Humrich.
Humrich wird sein Graduiertenstudium an der Harvard Law School absolvieren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Mainz und legte sowohl das erste als auch das zweite Staatsexamen als einer der besten seines Jahrgangs in Rheinland-Pfalz ab. Seit August 2007 promoviert Henrik Humrich in Mainz bei Professor Dr. Peter Mülbert zum Thema „Der besondere Vertreter im Aktienrecht“. Promotionsbegleitend studiert der Alfred-Gleiss-Stipendiat an der Fernuniversität Hagen Wirtschaftswissenschaften für Juristen. An der Harvard Law School will Henrik Humrich sein Wissen im Wirtschaftsrecht vertiefen und sich vor allem mit dem internationalen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht befassen.
Das Alfred-Gleiss-Stipendium ermöglicht seit 1997 einem Stipendiaten ein einjähriges LL.M.-Studium an einer Hochschule in den USA oder Großbritannien. Es deckt die Studiengebühren in voller Höhe ab und ermöglicht so auch das Studium an teuren Elite-Universitäten. Kriterien für die Vergabe sind fachliche Exzellenz, internationale Aufgeschlossenheit und soziale Kompetenz.