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24.06.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Studienalternativen: Neue Master an der Schnittstelle von Wirtschaft und Recht

Zum Wintersemester startet an der Universität Bayreuth ein neuer Master-Studiengang unter dem Titel „Law & Economics“. Das neue Studienprogramm führt in zwei Semestern zum Abschluss des „Master of Laws (LL.M.)“. Inhaltlich ist es an der Schnittstelle zwischen Recht und Wirtschaft angesiedelt: Die Bayreuther Juristen bieten Lehrveranstaltungen für deutsches, europäisches und internationales Recht sowie Wirtschaftswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen Analyse des Rechts. Angehende Unternehmensjuristen und Rechtsanwälte, die im Wirtschaftsrecht beruflich tätig werden wollen, können mit diesem erweiterten Qualifikationsprofil ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt erhöhen – nicht nur für deutsche Arbeitgeber, auch für europaweit tätige Firmen. Bewerbungsfrist für Studieninteressierte ist der 30. September 2008.
Das Studienprogramm ist modular aufgebaut: Im Grundlagenmodul geht es um ökonomische Analysen des Rechts sowohl unter juristischen wie unter wirtschaft-swissenschaftlichen Gesichtspunkten. Das juristische Kernmodul umfasst Europäisches Wirtschaftsrecht, Internationales Handelsrecht, Kapitalmarktrecht, Schiedsverfahren und Mediation, Beihilfen- und Vergaberecht sowie die Methodik der Vertragsgestaltung. Abgerundet wird dieses fächerübergreifende Lehrangebot durch das Modul Wirtschaft mit Lehrveranstaltungen aus den Fächern Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Zum Abschluss des Studiums schreiben die Studierenden eine Masterarbeit, bei der sie ein von ihnen gewähltes juristisches Thema methodisch sauber und unter Berücksichtigung der ökonomischen Bezüge der Rechtswissenschaft behandeln sollen.
Im Internet: www.le.uni-bayreuth.de

An der Universität Kassel haben Wirtschaftswissenschaftler um Professor Dr. Jürgen Freimann einen Masterstudiengang zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ entworfen, der auch für Juristen interessant ist. In drei Semestern können Teilnehmer aus verschiedenen Disziplinen einen Abschluss als „Master of Arts (M.A.)“ erwerben. Neben Ökonomen und Rechtswissenschaftlern sind auch Absolventen von Politik- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieure angesprochen.
Als Pflichtmodule haben die Kasseler Planer folgende Bereiche definiert: Advanced Economics of the Environment, Industrial Ecology, Umweltpolitik, europäisches und internationales Umweltrecht sowie ethische und philosophische Grundlagen. Die Palette der Wahlmodule ist groß und umfasst wirtschaftliche, technische und ökologische Themen.
Der Bewerbungsschluss für den ersten Durchgang im Wintersemester ist der 15. Juli.
Im Internet: www.uni-kassel.de/go/freimann