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29.04.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Juristen der Universität Jena erforschen Energieversorgung der Zukunft

Forscher vom Institut für Energiewirtschaftsrecht der Universität Jena beteiligen sich an einem Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft, das in den kommenden vier Jahren die Energieeffizienz verbessern will.Unter dem Projektnamen „eTelligence“ werden in der Region Cuxhaven Maßnahmen erprobt, um die Vernetzung zwischen Stromerzeugern, Netzbetreibern, Energiedienstleistern und Kunden besser zu organisieren um die effiziente Energieverwendung zu steigern. Beteiligt sind neben den Thüringer Juristen der regionale Energieanbieter EWE, das Ökoinstitut Freiburg und verschiedene technische Partner. „Unsere Forschungen erhalten mit diesem neuen Projekt auf den Gebieten der dezentralen und effizienten Energieversorgung einen zusätzlichen Schub“, erklärte Professor Dr. Walter Bayer, geschäftsführender Direktor des Jenaer Instituts. Ein Aspekt des Projekts ist die Frage, wie die kürzlich verabschiedeten Gesetze und Verordnungen zum Klimaschutz in der Praxis umgesetzt werden.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit 5 Millionen Euro. Die Auswahl erfolgte im Rahmen des Technologiewettbewerbs „E-Energy“, der Studien in verschiedenen Modellregionen Deutschlands angeregt hat. Die geförderten Untersuchungen sollen dazu beitragen, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.