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29.01.2008 | Autor/in: Markus Lembeck
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Dynamisches Rechtsgebiet: EU-Umweltrecht im Fernstudium

Für die Neuauflage ihres Kurses zum EU-Umweltrecht im Sommersemester 2008 hat die Universität Koblenz-Landau das Fernstudienmaterial vollständig neu bearbeitet.„Das europäische Umweltrecht unterliegt seit jeher einer enormen Dynamik,“ erläutert der Leiter des Koblenzer Fernstudienzentrums, Prof. Dr. Joachim Loeper. „Was heute noch aktuell ist, kann morgen schon überholt sein. Daraus resultiert ein erheblicher Weiterbildungsbedarf. Wir dürfen gespannt sein, welche weiteren Impulse der im Dezember unterzeichnete Vertrag von Lissabon auch dem EU-Umweltrecht bringen wird.“
Nach einer viermonatigen Fernstudienphase mit Online-Betreuung endet die Fortbildung mit einem Präsenzseminar Anfang August in Koblenz. Inhaltlich wendet sich der Kurs einer breiten Themenpalette zu. Es geht um die Geschichte und Strukturen der Europäischen Union, die Grundlagen der europäischen Gesetzgebung und Konzepte der EU-Umweltpolitik. Im juristischen Kern behandelt der Kurs das Umweltverfassungs- und Umweltvölkerrecht, planerische und ökonomische Instrumenten sowie das europäische Naturschutz-, Gewässerschutz- und Immissionsschutzrecht, schließlich das Chemikalien-, Gentechnik- und Abfallrecht.
Das Weiterbildungsangebot richtet sich in erster Linie an Ingenieure und Naturwissenschaftler aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung, des Dienstleistungs- und des Industriesektors. Absolventen anderer Fachrichtungen können ebenfalls zugelassen werden. Anmeldeschluss ist der 15. März 2008.
Im Internet: www.uni-koblenz.de/eelaw