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18.12.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Renommierter Leibniz-Preis für Bonner Juristen

Der Bonner Jura-Professor Dr. Holger Fleischer (42) erhält für seine Forschungsarbeiten den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der in Köln habilitierte Fischer leitet seit 2004 das Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht der Universität Bonn. Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte Wissenschaftspreis Deutschlands. Fleischer kann mit den 2,5 Millionen Euro Preisgeld nun juristische Forschungsarbeiten finanzieren.
„Holger Fleischer führt in seinen wirtschaftsrechtlichen Arbeiten auf einmalige Weise Rechtsgeschichte, Rechtsvergleichung, Rechtsdogmatik und Ökonomische Theorie des Rechts zusammen“, erklärte die DFG. Seine Habilitationsschrift über „Informationsasymmetrie im Vertragsrecht“ gelte als bahnbrechend, ebenso sein weltoffener Forschungsansatz, der die Rechtssysteme in England, Frankreich oder den USA einbeziehe. (ML)