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28.11.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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DAAD fördert „Sprache und Praxis“ in Japan und China

Seit 25 Jahren ermöglicht der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) graduierten Hochschulabsolventen aus den Bereichen Rechts-, Wirtschaftswissenschaften, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Architektur an der Schnittstelle von Studium und Beruf ein intensives Sprachstudium und anschließendes Praktikum in Japan. Auch für die Volksrepublik China wurde ein entsprechendes Konzept entwickelt. Das Programm zur Heranbildung von hochqualifizierten Nachwuchskräften für die Wirtschaft und Verwaltung ist seit 1996 Bestandteil des Förderungsangebots.
Zwischen Deutschland und den führenden Wirtschaftsnationen in Ostasien bestehen enge Beziehungen. In Wirtschaft, Verwaltung und Medien gibt es jedoch nach wie vor zu wenige Fachkräfte mit gründlichen Kenntnissen der Sprache und Kultur sowie mit praktischer Erfahrung im Arbeitsalltag des Partnerlandes. Mit dem DAAD-Programm erhalten deutsche Hochschulabsolventen die Möglichkeit, Sprache, Wirtschaft und Kultur Japans und Chinas kennen zu lernen und sich auf eine leitende Position im internationalen Umfeld vorzubereiten.
Jedes Jahr werden für beide Länder 10 bis 15 gut dotierte Stipendien vergeben. Es wird erwartet, dass sie ihr Studium zügig und mit überdurchschnittlich guten Noten abgeschlossen haben. Die Kenntnis der japanischen oder chinesischen Wirtschaft, Gesellschaft und Sprache soll in eine solide akademische Ausbildung eingebettet sein. Nach persönlicher Vorstellung vor einer Fachkommission in Bonn, die sich aus Vertretern der Wirtschaft, der Hochschulen und Ehemaligen dieses Programms zusammensetzt, werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgewählt.
Für eine Bewerbung werden keine japanischen bzw. chinesischen Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Bewerbungsschluss ist am 31.01.2008.
Die ausgewählten Teilnehmer werden umfassend durch die DAAD-Büros in Tokio und Peking betreut. Begleitend zum Sprachkurs bietet der DAAD ein landeskundliches Programm mit Firmenbesuchen und Exkursionen an, auch in wirtschaftliche und kulturelle Zentren Japans und Chinas außerhalb von Tokio und Peking.
Mit Unterstützung der DAAD-Büros in Tokio und Peking wird während der ersten Phase des Stipendienprogramms eine Praktikumstelle gesucht. Bei dieser Zeit in einem Unternehmen werden die Teilnehmer in die Arbeitsprozesse integriert. Sie sollen vor Ort eine auf ihrem Studium aufbauende berufliche Tätigkeiten ausüben.
Im Internet: www.daad.de