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25.09.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Unternehmensrecht und Kapitalmärkte im Fokus der Forschung

Die Bucerius Law School in Hamburg hat ein zweites Forschungsinstitut eröffnet.Mit dem neuen Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht beherbergt die Bucerius Law School nunmehr eine Forschungseinrichtung, die sich ausdrücklich wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen widmet. Ein Institut, das sich dem Stiftungsrecht sowie dem Recht der Non-Profit-Organisationen verschrieben hat, besteht bereits seit 2001.
Die Leitung des unternehmensrechtlichen Instituts übernimmt Professor Dr. Rüdiger Veil, Inhaber des Alfried Krupp-Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Internationales Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Bucerius Law School.
„Schwerpunkt der Forschungsarbeit werden Rechtsfelder sein, die von der internationalen Wirtschaftspraxis und von wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen beeinflusst werden“, erklärte Veil. „Wir wollen zu den Themen Corporate Governance und Corporate Finance sowohl Grundlagenforschung leisten als auch zu tagesaktuellen Fragen Stellung nehmen.“
Gesetzgeber und Gerichte sind angesichts global verfügbarer Kapitalmärkte und deren Rolle bei der Unternehmensfinanzierung verstärkt auf rechtsvergleichende Forschung angewiesen. Das Institut will an dieser Stelle seinen Beitrag zur nationalen und internationalen wissenschaftlichen Diskussion leisten.
Zur Arbeit der Bucerius-Wissenschaftler gehört auch ein eigenes Veranstaltungsprogramm. Das „Hamburger Forum zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht“ bietet eine Plattform, auf der Gesetzgebungsvorhaben und aktuelle Fragen der Wirtschaftspraxis erörtert und hinterfragt werden. Einmal im Jahr wird daneben das „Hamburger Symposium zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht“ stattfinden. Dort sollen auch Ergebnisse rechtsvergleichender und interdisziplinärer Forschung diskutiert werden. Das Institut wird außerdem eine Schriftenreihe herausgeben, und schließlich haben Doktoranden die Möglichkeit, am Institut zu promovieren.
Das Institut finanziert sich vorwiegend aus Drittmitteln, die von der Stiftung Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht bereitgestellt werden. Initiator und Stiftungsvorstand ist der Hamburger Unternehmensanwalt Dr. Christoph Seibt, Partner der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Auch Latham & Watkins zählt zu den Förderern.
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