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25.09.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Seerechtsprofessur für den „Ozean der Zukunft“

Dr. Alexander Proelß hat einen Ruf auf die W2-Professur für Seerecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in Kiel angenommen.Proelß kommt von der Universität Tübingen. Bereits in seiner Dissertation hatte er sich mit Meeresschutz im Völker- und Europarecht befasst sowie später an einem Handbuch des Seerechts mitgewirkt. Die Professur ist zunächst auf fünf Jahre befristet und im Forschungsprogramm „Ozean der Zukunft“ angesiedelt. Hier handelt es sich um ein sogenanntes Exzellenzcluster aus der Hochschulinitiative der Bundesregierung. „Ozean der Zukunft“ wird über fünf Jahre mit insgesamt etwa 36 Millionen Euro gefördert. Ein Viertel der Summe kommt vom Land, die anderen drei Viertel stammen aus der Exzellenzinitiative des Bundes.
Das Konzept der Forschergemeinschaft zum Ozean verfolgt vor allem das Ziel, hervorragenden wissenschaftlichen Forschernachwuchs zu fördern. „Wir setzen auf begabte junge Leute aus der ganzen Welt, die wir in Nachwuchsforschergruppen bündeln wollen“, erläutert Professor Dr. Klaus Wallmann als Sprecher die Idee. „Darüber hinaus gründen wir eine School of Ocean Sciences, so dass auch die Lehre profitiert, dass also die Kieler Studierenden unmittelbar von der Exzellenz in diesem Wissenschaftsbereich etwas haben.“
Zeitgleich mit dem Juristen Proelß haben drei weitere Wissenschaftler ihre Arbeit in Kiel aufgenommen, die in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen sowie der Technischen Fakultät angesiedelt sind.
http://www.ozean-der-zukunft.de/