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31.08.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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September-Programm zur Schiedsgerichtsbarkeit

Mit einem kompakten Programm unter dem Namen „Düsseldorf International Arbitration School“ bietet die Düsseldorfer Universität kurz vor dem Beginn des Wintersemesters Einblick in das Thema Schiedsgerichtsbarkeit.In der juristischen Aus- und Weiterbildung spielt das Schiedsverfahrensrecht bislang trotz seiner gestiegenen Bedeutung eine untergeordnete Rolle. An dieser Stelle setzt die „Arbitration School“ an. Sie findet unter dem Dach der Düsseldorf Law School (DLS) vom 24. bis 28. September 2007 erstmalig statt. Die DLS ist die selbständige
Weiterbildungseinheit der Düsseldorfer Juristischen Fakultät.
Was ist Schiedsgerichtsbarkeit? So lautet die Ausgangsfrage der Veranstalter. Im Zuge des rapiden Wachstums internationaler Wirtschaftsbeziehungen erlebt sie zur Zeit eine besondere Boomphase. Während sich früher vor allem Großkonzerne und Global Players für schiedsgerichtliche Streitentscheidung entschieden, sind heute Schiedsvereinbarungen in allen internationalen Vertragsverhältnissen vorzufinden – gleich ob Unternehmenskaufvertrag oder technische Lizenzverträge. Außerdem geht es um die Frage, wie Beweise im Schiedsverfahren erhoben werden. Praktiker erläutern den Umgang mit Konflikten der Rechtskulturen in internationalen Schiedsverfahren. Die Hürden bei der Durchsetzung eines Schiedsspruchs werden zusätzlich thematisiert.
Die Düsseldorfer Veranstaltung richtet sich an hochqualifizierte Studenten – etwa die Teilnehmer am Vis-Moot Court -, Rechtsreferendare und Praktiker. Das sehr praxisorientierte, schiedsverfahrensrechtliche Programm wird durch Vorträge zum Internationalen Wirtschaftsrecht (u.a. CISG) und interaktive „Pleading und Drafting Exercises“ ergänzt. Zu den Referenten gehören namhafte nationale und internationale Schiedsverfahrenspraktiker sowie internationale Handelsrechtler (u.a. Prof. Dr. Siegfried Elsing, Prof. William W. Park, Dr. Wolfgang Kühn, Dr. Thomas Kreifels, Dr. Stephan Wilske, Dr. Wolfgang Gruber, Ulrike Gantenberg, Kirstin Dodge und Dr. Sabine Konrad). Die Gebühren betragen 250 Euro für Studenten/Referendare und 500 Euro für Rechtsanwälte. Stipendien werden nach akademischen Kriterien vergeben.
http://www.duslaw.eu/dias.htm