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31.08.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Kanzlei-Stipendien für amerikanische LL.M.-Programme

Im Rahmen des Walter-Oppenhoff-Stipendiums unterstützt die Sozietät Linklaters zwei deutsche Nachwuchsjuristen mit je 7.500 Euro bei ihrem LL.M.-Studium in den USA. Die Berlinerin Stephanie Beer studiert an der Chicago Law School, der Siegener Nefail Berjasevic an der New York University.
Die Walter-Oppenhoff-Stiftung vergibt die Stipendien an deutsche Juristinnen und Juristen, die nach Abschluss ihres ersten oder zweiten Staatsexamens ein LL.M.-Studium in den Vereinigten Staaten aufnehmen wollen. Jährlich werden bis zu drei Teilstipendien in Höhe von maximal 7.500 Euro vergeben. Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 31. März.
Dr. Stephan König, Linklaters-Partner und Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, erklärte: „Wir freuen uns sehr über die große Zahl ausgezeichneter Bewerbungen, und dass wir daraus zwei bestens geeignete Stipendiaten bestimmen konnten. Ein solcher Auslandsaufenthalt ist für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung von hohem Wert.“

Auch die Kanzlei Gleiss Lutz hat erneut ihr Alfred-Gleiss-Stipendium vergeben. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt Gleiss Lutz damit im Studienjahr 2007/2008 den 29-jährigen Thomas Wenninger, der sich für das LL.M.-Programm an der George Washington University, Washington D.C. entschieden hat. Thomas Wenninger studierte Rechtswissenschaften in Augsburg und Genf und legte sowohl das Erste als auch das Zweite Juristische Staatsexamen als einer der Besten seines Jahrgangs in Bayern ab. Zur Zeit promoviert er an der Universität Augsburg bei Professor Dr. Thomas Möllers zum Thema „Hedge Fonds als Herausforderung für das Aktien- und Kapitalmarktrecht“.
Den Aufenthalt in den USA versteht Thomas Wenninger als kombinierten Studien- und Forschungsaufenthalt. Neben dem Studium des US-amerikanischen Rechts im Allgemeinen wird er sich mit Fragen des Shareholder Activism befassen.
Dr. Kilian Bälz, der für das Alfred-Gleiss-Stipendium verantwortliche Partner der Kanzlei, bringt die mit der Stipendiumsvergabe verbundene Absicht auf den Punkt: „Das Stipendium soll die internationale Begegnung von Nachwuchsjuristen fördern. Wir wollen zum besseren Verständnis anderer Rechtskulturen beitragen und auf die große Bedeutung des anglo-amerikanischen Rechts im internationalen Rechtsverkehr hinweisen.“