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26.06.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Auszeichungen im Steuerrecht und in der Telekommunikation

Dr. Elke Sievert erhielt für ihre Dissertation „Konzernbesteuerung in Deutschland und Europa“ den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis Internationales Steuerrecht 2007 der Bundessteuerkammer. Sievert hat im Jahr 2005 am Institut für Unternehmensrechnung und -besteuerung der Universität Münster promoviert. Anhand eines umfassenden Ländervergleichs zeigt ihre Arbeit Wege zu einem adäquaten Konzernbesteuerungssystem in Europa auf. „Die Ergebnisse sind im Kontext der aktuellen steuerpolitischen Diskussion in der EU von hoher Relevanz und liefern zudem wertvolle Anregungen für die rechts- und steuerberatende Praxis“, erklärte Dr. Klaus Heilgeist, Präsident der Bundessteuerkammer, bei der Preisübergabe in Dresden.
Mit dem Förderpreis zeichnet die Bundessteuerkammer hervorragende wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der internationalen Besteuerung oder des internationalen Steuerberatungsrechts aus. Sie fördert damit gleichzeitig den internationalen fachlichen Austausch des Berufnachwuchses, da den Preisträgern die Teilnahme an den Kongressen der International Fiscal Association ermöglicht wird.

In der Ludwig-Maximilians-Universität München wurden drei junge Steuerakademiker mit dem Ottmar-Bühler-Förderpreis ausgezeichnet. Die Kanzlei Linklaters fördert gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und des Steuerrechts. Der Förderpreis ist nach dem Universitätsprofessor Ottmar Bühler (1884-1965) benannt und wurde bereits zum siebten Mal verliehen.
Die Preisträger sind allesamt Diplom-Kaufleute. Ausgezeichnet wurden Barbara Maria Klimaszewski-Blettner für die herausragende Gesamtleistung im Rahmen ihres Diplomstudiums Betriebswirtschaftslehre unter besonderer Berücksichtigung der Leistungen in Betriebswirtschaftlicher Steuerlehre, Michael Polaschek für besondere wissenschaftliche Leistungen mit seiner Diplomarbeit zum Thema „Der Einsatz von Holdinggesellschaften beim Unternehmenskauf – eine steuerliche Analyse“, sowie Dr. Alexander Linn für besondere wissenschaftliche Leistungen in seiner Dissertation „Der Einfluss von Missbrauchsverhinderungsnormen auf die Standortwahl von Unternehmen“.

Kamyar Abrar heißt der Träger des Promotionspreises, den die Kanzlei Schalast & Partner in diesem Jahr erstmalig für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Telekommunikationsrechts vergeben hat. Der Preisträger kann sich über einen Druckkostenzuschuss in Höhe von EUR 2.500 freuen. Das Thema seiner Dissertation ist „Fusionskontrolle in der Telekommunikation“.
Die Arbeit wurde von den Korrektoren der Universität Hamburg, Prof. Ladeur und Prof-Hofmann-Riem, mit Summa Cum Laude beziehungsweise Magna Cum Laude bewertet. Die Jury bestand aus den beiden Praktikern Sabine Henning (COLT) und Felix Müller (British Telecom) sowie den drei Schalast-Partnern Jan Mönikes, gleichzeitig Geschäftsführer der Initiative Europäische Netzbetreiber, Dr. Ernst Georg Berger und Prof. Dr. Christoph Schalast.