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27.03.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Forschungskooperation für Rechtsfragen des Umweltschutzes

Ein neu eingerichtetes Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) widmet sich dem Umweltrecht – genauer gesagt juristischen Problemen, die bei der Formulierung und Anwendung von Gesetzen entstehen können, die sich dem integrierten Umweltschutz widmen.Mit über 1,1 Millionen Euro wird die DFG an der Universität Trier in viereinhalb Jahren 24 Stipendiaten fördern. Das Graduiertenkolleg wird vom Institut für Umwelt- und Technikrecht der Trierer Hochschule betreut, Sprecher ist Professor Dr. Reinhard Hendler. Vertreten sind außerdem Hochschullehrer der Bodenkunde, Bodengeographie und Ökotoxikologie.
Im integrierten Umweltschutz werden die Umweltgüter wie Boden,Wasser, Luft, Klima und Landschaft nicht jeweils getrennt, sondern als Einheit betrachtet. Die Wechselwirkung zwischen diesen Gütern und der Einfluss von Projekten wie beispielsweise Infrastrukturmaßnahmen auf den Umweltschutz sollen nicht allein von Juristen beurteilt werden, sondern in der Zusammenarbeit von Juristen und Naturwissenschaftlern bearbeitet werden. Interdisziplinäre Kooperation und fachübergreifende Problemlösungen für Umweltgesetze sind Ziel des Kollegs.

http://www.uni-trier.de/uni/foreinr/iutr/kolleg/Startseite.htm