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27.02.2007 | Autor/in: Markus Lembeck
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Uni Düsseldorf plant LL.M.-Studiengang im Medizinrecht

Voraussichtlich ab dem kommenden Wintersemester bietet die Universität Düsseldorf einen LL.M.-Studiengang für das Medizinrecht an.Das Dr. med. Micheline Radzyner-Institut für Rechtsfragen der Medizin will den zweisemestrigen Studiengang auch für Berufstätige öffnen: Die Veranstaltungen finden in der Regel an den Donnerstag- und Freitagabenden sowie am Wochenende statt.
Das Institut, das durch seine Direktoren Professor Dr. Dirk Olzen und Professor Dr. Helmut Frister sowohl die privat- als auch die strafrechtlichen Aspekte des Medizinrechts repräsentiert, will diese Mischung auch den LL.M.-Studenten anbieten. Dazu haben die Macher Anwälte von Dr. Halbe Rechtsanwälte in Köln sowie von der Kanzlei Wessing Rechtsanwälte in Düsseldorf gewinnen können. Weitere Dozenten kommen aus der Justiz.
Von den vier Modulen widmen sich zwei den Grundlagen des Medizinrechts, mit einem Schwerpunkt auf Rechtsfragen der Krankenversicherung. Weiter geht es um das ärztliche Berufsrecht sowie – im vierten Modul – unter anderem um Arzneimittel-, Medizinprodukte- und Apothekenrecht. Zwischen den Semestern ist ein vierwöchiges Praktikum vorgesehen. Für den Abschluss müssen die Teilnehmer eine Masterarbeit verfassen, die 15 von 60 Kreditpunkten ausmacht.
Das Akkreditierungsverfahren für den Medizin-LL.M. läuft noch bis Juni 2007. Die Gebühr ist auf 2.000 Euro pro Semester veranschlagt. Die Düsseldorfer Juristen runden mit diesem Weiterbildungsangebot ihre Palette von LL.M.-Programmen ab, die bereits den Gewerblichen Rechtsschutz und das Informationsrecht umfasst.

www.studiengang-medizinrecht.de