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25.04.2006 | Autor/in: Markus Lembeck
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Nach Bonn auch Jena: Neues Institut für Notarrecht

Die Rechtswissenschaftler der Universität Jena forschen in Zukunft auch im Notarrecht: Die Rechtswissenschaftliche Fakultät und die bundesweit tätige Notarrechtliche Vereinigung haben die Einrichtung eines Instituts für Notarrecht vereinbart. Unterstützung für die neue Einrichtung leistet außerdem die Thüringer Notarkammer.200.000 Euro stehen nach Angaben der Universität in den ersten fünf Jahren zur Verfügung. Professor Dr. Walter Bayer kündigte in seiner Funktion als Dekan an, mit diesen Mitteln den Institutsbetrieb sowie Vortragsveranstaltungen finanzieren zu können. „Auch freue ich mich sehr, dass zahlreiche Notare, allen voran Kammerpräsident Professor Dr. Stefan Hügel, ihre Bereitschaft bekundet haben, in verstärktem Maß an der Unterrichtung unserer Studierenden mitzuwirken, etwa in praxisnahen Vorlesungen zur Vertragsgestaltung.“ Auch die Universitätsleitung betonte, mit der neuen Kooperation könne die Universität ihr Profil als „praxisorientierte Ausbildungs- und Forschungsstätte“ schärfen.
Bereits seit 2005 verfügen die Jenaer über ein Institut für Stiftungswesen, das als eine Abteilung der Ernst-Abbe-Stiftung – hervor­gegangen aus der Carl-Zeiss-Stiftung in Jena – gegründet wurde. Es untersucht und entwickelt juristische und wirtschaftliche Aspekte der Stiftungsarbeit.
Das Notar-Institut geht am 7. Juli mit einem Symposion an den Start, das sich mit den „Schranken der Vertragsfreiheit“ beschäftigt.