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27.09.2005 | Autor/in: Markus Lembeck
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Konstanzer Juristin erhält Förderpreis

Die Juristin Stefanie Tauchmann hat den diesjährigen Schiesser-Allweiler-Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Konstanz erhalten. Tauchmann wurde für ihre Dissertation über die Immunität internationaler Organisationen gegenüber Zwangsvollstreckungen ausgezeichnet. Der Preis wird gemeinsam vom Textilproduzenten Schiesser AG und dem Pumpenhersteller Allweiler AG verliehen, die beide in Radolfzell (Kreis Konstanz) ansässig sind.Die Konstanzer Prorektorin Astrid Stadler wies in ihrem Dank an die Stifter darauf hin, dass der Preis, der zum 20. Mal verliehen wurde, eine der ältesten Verbindungen der Universität Konstanz mit der Wirtschaft in der Region darstellt. Als Mentorin der Preisträgerin, die derzeit als Referendarin beim Flüchtlingskommissar der UN in Berlin arbeitet, hielt Stadler auch die Laudatio. In der ausgezeichneten Dissertation, betonte sie, gehe es nicht nur um wissenschaftliche Fragen, sondern auch um praktische Konstellationen. Die Mentorin demonstrierte dies anhand eines Falls aus der wissenschaftlichen Arbeit. Anke Schellenberger, Leiterin der Personal- und Rechtsabteilung bei Schiesser, wies bei der Preisverleihung auf die Wichtigkeit des aktuellen und praxisnahen Bezugs eines Dissertationsthemas hin.