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27.09.2005 | Autor/in: Markus Lembeck
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Drittmittel für Rechtswissenschaftler: Noch Nachholbedarf

Jeder deutsche Hochschulprofessor hat im Jahr 2003 im Durchschnitt 83.300 Euro an Drittmitteln eingeworben.Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen 2003 insgesamt 3,4 Milliarden Euro an Drittmitteln von privaten und öffentlichen Einrichtungen ein. Je nach Hochschulart, Fächergruppe und Forschungsbereich gibt es allerdings erhebliche Unterschiede: So erzielten zum Beispiel die Universitätsprofessoren durchschnittlich 138.300 Euro, die FH-Kollegen lediglich 11.000 Euro, auch wenn dies eine deutliche Steigerung gegenüber dem Jahr 2002 bedeutet.
Unter den Fächern waren die Ingenieurwissenschaften besonders erfolgreich. Die darunter gezählten Lehrstühle konnten im Schnitt eine knappe Viertelmillion Euro einwerben. Entsprechend hoch rangieren die Technische Hochschule in Aachen und die Technische Universität München in der Drittmittel-Rangliste der Universitäten. In der nicht weiter differenzierten Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften lagt der Durchschnitt bei 49.000 Euro. Die geringsten Drittmittel landeten bei den Sprach- und Kulturwissenschaftlern.
Einen kostenlosen Download von „monetären hochschulstatistischen Kennzahlen“ bietet das Statistische Bundesamt unter http://www.destatis.de/shop an.