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27.09.2005 | Autor/in: Markus Lembeck
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Chinesisch lernen mit einem Stipendium

Mit einem Stipendium macht der neue Bildungsanbieter Stepintochina auf sein Kursprogramm aufmerksam: Bis zum 30. November läuft die Bewerbungsfrist für einen insgesamt fünfwöchigen Studienaufenthalt im Reich der Mitte.Vier Wochen lang kann der Stipendiat an einem Intensivkurs zur chinesischen Sprache, Wirtschaft und Kultur teilnehmen, anschließend geht es für eine Woche nach Peking. Die Kursgebühren und die Unterkunft sind durch das Stipendium abgedeckt, nur den Flug und die Lebenshaltungskosten muss der Stipendiat selbst bezahlen.
Die studentischen Gründer von Stepintochina, Christian Angele und Christian Lautner, möchten ihre Erfahrungen mit China, die sie während eines Studienjahres bzw. eines Praktikums gesammelt haben, an andere Studenten weitergeben. Sie arbeiten zur Durchführung der Sprach- und Landeskunde-Kurse mit der HUAYI School for Teaching Foreigners Chinese in Qingdao zusammen. Die Stadt Qingdao findet man übrigens als „Tsingtau“ in deutschen Geschichtsbüchern – Deutschland hatte sich dort während des Kaiserreichs als Kolonialmacht versucht.
Bewerbungen für das Stipendium mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen sollten bis zum 30. November 2005 an stipendium@stepintochina.de geschickt werden. http://www.stepintochina.de
Der deutsch-chinesische Dialog im Recht wird von staatlicher Seite weiter gefördert. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und ihr chinesischer Amtskollege Cao Kangtai haben sich Ende September über die Fortsetzung des deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialogs verständigt. Die Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums nennt folgende Inhalte, mit denen sich der Dialog befassen soll:
– wIm Zivilrecht wollen sich Experten über die Verbesserung der Registrierung von Immobilien austauschen. Ein weiteres Projekt soll sich mit der rechtlichen Ausgestaltung des elektronischen Geschäftsverkehrs befassen. Im Handels- und Wirtschaftrecht bilden Projekte zum Schutz des geistigen Eigentums und zum Beitritt Chinas zur Weltorganisation für geistiges Eigentum, WIPO, sowie zum Kapitalmarktrecht neue Schwerpunkte.
Im Arbeits- und Sozialrecht werden sich Fachleute vor allem über betriebsverfassungsrechtliche und unfallrechtliche Fragen austauschen.
Die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption ist ein weiterer Projektschwerpunkt. Dazu gehört auch der Austausch über effiziente Wege der Kriminalitätsbekämpfung.
Flankiert werden diese Projekte durch einen Austausch über die Ausbildung von Richtern, Rechtsanwälten und Notaren.
Schließlich haben sich beide Staaten darauf verständigt, ihre Zusammenarbeit im Hochschulbereich zu intensivieren. Das Stipendienprogramm für chinesische Studierende und junge Wissenschaftler, die Entsendung deutscher Dozenten an chinesische Hochschulen und die Ausbildung chinesischer Studierender im deutschen Recht sollen fortgesetzt werden.
http://www.bmj.bund.de/enid/406afee8112dcd32c19a75a1f40b56b8,0/Internationale_Zusammenarbeit/Deutsch-Chinesischer_Rechtsstaatsdialog_8p.html