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26.04.2005 | Autor/in: Markus Lembeck
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Privatrecht und Öffentliches Recht unter einem Dach

Das European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück wurde gestern in Anwesenheit des niedersächsischen Wissenschaftsministers Lutz Stratmann feierlich eröffnet. Hervorgegangen ist das ELSI aus den Instituten für Europarecht sowie Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung. Initiatoren waren die Osnabrücker Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Christian von Bar und Prof. Jens-Peter Schneider, die weiteren Lehrstühle am Institut sind mit den Professoren Oliver Dörr und Prof. Martin Schmidt-Kessel besetzt. „Das Institut bietet unter einem Dach europäisches Privatrecht und europäisches öffentliches Recht mit dem gemeinsamen Schwerpunkt der Rechtsvergleichung“, beschreibt die Geschäftsführerin Ina El Kobbia den Arbeitsbereich des ELSI.
Das Institut mit seinen mehr als 50 Mitarbeitern aus 14 Nationen soll zu einer der wichtigsten Forschungseinrichtungen in Europa avancieren. Es verfolgt dabei auf rechtsvergleichender Grundlage einen gemeineuropäischen Forschungsansatz, an dessen Ende die Fragen nach der Koordinierung und Harmonisierung der über 25 Jurisdiktionen und des Gemeinschaftsrechts in Europa stehen. Darüber hinaus ist das ELSI Geschäftssitz einer der größten rechtswissenschaftlichen Forschungsgruppen in Europa, der „Study Group on a European Civil Code“. Hierzu gehört ein europäisches Forschungsteam, das seit 1999 auf dem Gebiet der außervertraglichen Schuldverhältnisse im Institut arbeitet.
http://www.elsi.uos.de/