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22.02.2005 | Autor/in: Markus Lembeck
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Dissertationspreise in Frankfurt, Münster und Heidelberg

Den Baker & McKenzie-Preis für die besten Dissertationen des Jahres 2004 erhielten Dr. Dietrich Claus Becker und Dr. Michael Senger im Februar im Rahmen der Absolventenfeier der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main.Der von der Kanzlei Baker & McKenzie gestiftete Preis, den Hiring-Partner Dr. Michael Fammler überreichte, ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird alljährlich für herausragende Dissertationen oder Habilitationen, die im Fachbereich Rechtswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität entstanden sind, verliehen. Der Preisträger Dr. Dietrich Claus Becker erhielt die Anerkennung für seine Dissertation zum Thema „Von Namen und Nummern: Zur Behandlung von Kollisionen unverträglicher Rechtsmassen im Internet“. Dr. Michael Senger wurde für seine Arbeit „Bankenaufsicht, Unternehmensverbindungen und Bankengruppen“ ausgezeichnet.
In Münster wurde Dr. Matthias Rahmlow von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ausgezeichnet. Er hat eine Doktorarbeit über „Die Auslegung von Äußerungen im Strafrecht“ geschrieben. Sponsor der mit 7.500 Euro relativ hoch dotierten Universitätspreise, mit denen die Universität Münster seit einigen Jahren herausragende Leistungen prämiert, ist die Hochschule selbst. Rahmlow erhielt die Auszeichnung bei dem Neujahrsempfang der Universität im Januar überreicht.
In Heidelberg schließlich erhielt Dr. Arnd Lohmann von der Juristischen Fakultät den Fritz-Grunebaum-Preis verliehen. Das Thema seiner von Professor Dr. Thomas Pfeiffer betreuten Doktorarbeit lautet „Parteiautonomie und UN-Kaufrecht“. In der Laudatio charakterisierte Professor Paul Kirchhof Lohmanns Dissertation als einen „eigenständigen, modernen Beitrag zum Welthandel“.