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25.01.2005 | Autor/in: Markus Lembeck
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Mediations-Weiterbildung für Scheidungskonflikte

Mit einem weiteren Angebot startet die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) in Koblenz in das neue Jahr.Das einsemestrige Studienprogramm „Scheidungsmanagement – ein Fall der Integrierten Mediation“ richtet sich an Richter, Rechtsanwälte und andere Berufsgruppen, die sich mit Trennungs- und Scheidungskonflikten befassen. Gegenstand sind Kommunikations- und Konfliktwerkzeuge, die im Selbststudium und an drei Präsenzwochenenden eingeübt werden.
Die Weiterbildung ist abgestimmt auf das Justizprojekt Integrierte Mediation, an dem derzeit 21 Familienrichter aus dem OLG-Bezirk Koblenz teilnehmen. OLG-Präsident Dr. Hans-Georg Bamberger zählt zu den aktiven Förderern des ZFH-Kurses: „Je mehr Anwälte sich der Techniken der Integrierten Mediation bedienen, desto mehr gute Entscheidungen können getroffen werden“, sagte er bei der Präsentation des neuen Studienangebots. Die Vertreterin der Rechtsanwaltskammer Koblenz, Alice Vollmari, betonte auf der selben Veranstaltung die Vorteile: „Indem sie die Methoden der Integrierten Mediation anwenden, haben Rechtsanwälte die Ressourcen, die sie für seelsorgerische Betreuung der streitigen Parteien aufwenden müssen, wieder für die juristischen Aufgaben frei.“
Anmeldungen für den ersten Durchgang sind noch bis zum 31. Januar 2005 bei der ZFH möglich.

www.zfh.de
www.integrierte-mediation.net