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21.12.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
Themen in dieser Nachricht:

Markenrecht, kommunale Unternehmen und der Zivilprozess

Thematisch breit gestreute juristische Arbeiten sind in Gießen, Würzburg und im österreichischen Krems ausgezeichnet worden.An der Donau-Universität Krems wurde der Jean-Monnet-Wissenschaftspreis für Europarecht verliehen. Preisträger im Jahr 2004 ist der Grazer Universitäts-Assistent Dr. Patrick Eixelsberger, der sich in seiner Dissertation mit markenrechtlichen Problemen der EU-Ost-Erweiterung mit besonderem Blick auf den Beitritt Ungarns beschäftigt hat.
Der Jean Monnet Wissenschaftspreis für Europarecht wird seit 1999 jährlich von der Österreichischen Gesellschaft für Europarecht ausgeschrieben. Er besteht aus einer Dotierung von 3.000 Euro und der Veröffentlichung der Arbeit des Preisträgers in der „Schriftenreihe Europarecht“ des Neuen Wissenschaftlichen Verlags NWV einschließlich der gesamten Finanzierung dieser Veröffentlichung. –
Der Würzburger Jurist Dr. Andreas Gaß gewann den Preis der Stiftung der deutschen Städte, Gemeinden und Kreise zur Förderung der Kommunalwissenschaften. Mit seiner Doktorarbeit über die Vor- und Nachteile der Rechtsformen für kommunale Unternehmen hat er nach Einschätzung der Gutachter „wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis der kommunalen Selbstverwaltung“ geliefert. Die Prämie für die Auszeichnung beträgt 2.000 Euro. Seit August 2004 ist Gaß als Richter beim Verwaltungsgericht Würzburg tätig. –
Eine von sieben Dissertations-Auszeichnungen der Universität Gießen ging an Dr. Sandy Bernd Reichenbach. Für seine Arbeit über Paragraph 1004 BGB als Grundlage von Beweisverboten im Zivilprozess erhielt er 500 Euro. Der Preis wurde am 26. November überreicht.