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26.10.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
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IT-System-Forschung in Münster

An dem neuen Forschungsinstitut für angewandte Anwendungssystem- und Organisationsgestaltung der Universität Münster ist auch die Rechtswissenschaft beteiligt.Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht ist einer von neun Direktoren des European Research Center for Information Systems (ERCIS). Hier sollen Kernkompetenzen der Wirtschaftsinformatik mit Fragestellungen der Informatik, der Betriebswirtschaft und besonderen Aspekten des Rechts zusammengebracht werden.
Neben der interdisziplinären Arbeit an der Universität gibt es zur Förderung der Forschungsanstrengungen zahlreiche Kooperationsverträge mit europäischen und amerikanischen Universitäten.
„Dieses einzigartige Netzwerk soll kontinuierlich ausgebaut werden, so dass internationale Forschung auf einem hohen Niveau möglich wird. Wir erwarten auch Erfahrungsaustausche etwa durch Auslandssemester für Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter, internationale Expertenzirkel und länderübergreifende Forschungsprojekte“, fasst der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jörg Becker die Zielsetzung zusammen.
Die juristische Expertise kommt aktuell in dem Forschungsprojekt Internetökonomie und Hybridität zum Einsatz. Beispielsweise auf dem Feld des Wettbewerbsrechts und der Wettbewerbspolitik sowie im Projekt „Konvergenz der Medien“ sind Rechtswissenschaftler in die ERCIS-Aktivitäten eingebunden.