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29.06.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
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Rechtsinformatik in Hannover: Neue Runde des etablierten Masterstudiengangs

Im Wintersemester 2004/05 nimmt die 10. Jahresgruppe im Rahmen des internationalen postgradualen Ausbildungsprogramms EULISP (European Legal Informatics Study Programme) ihr einjähriges Masterstudium auf.Das Studium des Rechts der Informations- und Kommunikationstechnologie/Rechtsinformatik schließt mit dem Titel Master of Laws (LL.M.) ab. Ziel des Ergänzungsstudienganges Rechtsinformatik ist es, theoretische und praktische juristische Kenntnisse im Bereich des IT-Rechts zu vermitteln. Nach dem Hannoveraner Konzept setzt die juristische Schulung auf diesem Gebiet informationstechnische Grundkenntnisse voraus, die ebenfalls Bestandteil des Lehrprogramms mit Dozenten aus Universität und Praxis sind.
Der Studiengang arbeitet mit einer Vielzahl von Kanzleien und Unternehmen zusammen, um den gerade für die Arbeitsmarktchancen der Absolventen wichtigen Praxisbezug dauerhaft sicherzustellen. Im ersten Semester wird die kleine Gruppe von Studierenden (20 Personen) in Hannover von einem Dozententeam unterrichtet, das ca. zur Hälfte aus Universitätsangehörigen, zur anderen Hälfte aus Praktikern besteht. Das zweite Semester wird an einer der 10 Partneruniversitäten (Bologna, Glasgow, Leuven, London, Namur, Oslo, Rovaniemi, Stockholm, Wien, Zaragoza) durchgeführt.
Der Ergänzungsstudiengang Rechtsinformatik – der erste deutsche postgraduale Studiengang in diesem Gebiet – wurde im Dezember 2001 von der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) extern evaluiert und akkreditiert. Bewerbungen für das kommende Wintersemester sind bis zum 31. August 2004 möglich.
http://www.eulisp.de