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25.05.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
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Schiedsgerichtsbarkeit im Profisport – DIS-Förderpreis verliehen

Die Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e. V. (DIS) hat am 29. April 2004 bei einem Empfang der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek ihre diesjährigen Förderpreise verliehen, die mit insgesamt 10.000 Euro dotiert waren.Gewinner des ersten Preises ist Privatdozent Dr. Jens Adolphsen, der sich über das Thema „Internationale Dopingstrafen“ habilitiert hat. Die Problematik: Der Sport ist heutzutage ein globales System, das aber aufgrund unterschiedlicher nationaler Gesetze und nationaler Rechtsprechung eine Gleichbehandlung der Sportler nicht sicherstellen kann. Damit die Gleichheit aufrecht erhalten werden kann, müsste die leistungsorientierte Sportausübung unter die Bedingung gestellt werden, sich im Falle von Streitigkeiten der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit zu unterwerfen, so Adolphsen.
Die weiteren Preisträger, die jeweils einen zweiten Preis erhielten, sind Dr. Angela Kölbl (Universität Marburg) für ihre Dissertation „Schiedsklauseln in Vereinssatzungen“ und Dr. Jens Scherpe (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg) für seine Dissertation „Außergerichtliche Streitbeilegung in Verbrauchersachen“.
www.dis-arb.de