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25.05.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
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Honorarprofessur für Graf von Westphalen

Die Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld hat Rechtsanwalt Dr. Friedrich Graf von Westphalen (Kanzlei Graf von Westphalen, Bappert & Modest) den Titel eines Honorarprofessors verliehen.Graf von Westphalen wirkt seit 1998 an der Universität Bielefeld. Es ist kein Zufall, dass die Bielefelder Juristen mit ihm einen erfahrenen Wirtschaftsrechtler auszeichnen: „Führende Praxisfakultät“ zu sein ist der Anspruch. Bielefelder Jura-Studierende sollen sich schon früh auf bestimmte Schwerpunktbereiche spezialisieren können, um sich besser auf die juristischen Berufsfelder vorbereiten. Graf von Westphalen wird seine Erfahrungen v. a. in den Schwerpunktbereichen „International Trade“ und „Wirtschaftsberatung“ an die Bielefelder Studenten weitergeben.
Diese ausdrückliche Praxisorientierung findet ihren Niederschlag in der Einrichtung eines „Centrums für Europäische Rechtspraxis (CERP)“, das mit der Verleihung der Honorarprofessur an Graf von Westphalen seine Arbeit aufgenommen hat. Die Angebote des CERP werden unter den Überschriften „Wissenstransfer“ und „Forschungsverbund“ zusammengefasst.
Im Wissenstransfer sind die Angebote der beruflichen Aus- und Weiterbildung an der Universität Bielefeld zusammen gefasst, die sich an alle Angehörigen der juristischen Berufe richten – etwa der „Bielefelder Kompaktkurs“ zur Einführung in den Anwaltsberuf oder die Mediationsausbildung für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Im Forschungsverbund bündelt das CERP die Einzelforschungen und Gemeinschaftsprojekte von Professoren und Instituten auf dem Feld der europäischen Rechtsentwicklung und der praxisbezogenen Forschung.
www.cerp-bielefeld.de