News
24.02.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
Themen in dieser Nachricht:

Neuer CMS Hasche Sigle-Preis fördert gesellschaftsrechtliche Forschung

Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat ihren Preis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts erstmals vergeben: Preisträgerin ist die Saarbrücker Privatdozentin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt. Die Verleihung fand im Rahmen der Promotionsfeier der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes am 30. Januar 2004 statt.Ausgezeichnet wurde Wimmer-Leonhardts Habilitationsschrift mit dem Titel „Die Haftung der Konzernmuttergesellschaft für ihre Tochtergesellschaften im deutschen und englischen Recht“. CMS Hasche Sigle nennt zwei Gründe für die Auswahl dieser Arbeit: Zum einen spielen Fragen der Konzernhaftung in der deutschen Rechtspraxis seit Jahren eine erhebliche Rolle; zum anderen trage der internationale Bezug „den immer enger werdenden grenzüberschreitenden Verflechtungen Rechnung“.
Ebenfalls Grund zum Feiern gab es in Würzburg und Heidelberg. Die Würzburger Universität hat den besten Absolventen des Ersten Staatsexamens, Joachim Bielitz, mit dem Wolfgang-Kuhlen-Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld von 3.000 Euro stammt aus der Dr.-Otto-Schäfer-Stiftung, Schweinfurt.
Ebenfalls mit 3.000 Euro dotiert ist der Fritz-Grunebaum-Preis, der jährlich an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verliehen wird. Die Preisträgerin hier: Dr. Nicole Sommerschuh. Sie hat Regelungen der Berufshaftung und Berufsaufsicht bei Wirtschaftsprüfern im Vergleich mit Rechtsanwälten und Notaren untersucht. Das Know-how der Preisträgerin bleibt der Heidelberger Universität übrigens erhalten – sie arbeitet als persönliche Referentin des Rektors. (Markus Lembeck/azur-online)