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24.02.2004 | Autor/in: Markus Lembeck
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Baker & McKenzie-Preise in Hamburg und Frankfurt

Die Kanzlei Baker & McKenzie hat im Februar 2004 zwei Preise für juristische Arbeiten verliehen – einen etablierten, einen neuen.Eine langjährige Tradition hat der Preis für die besten Dissertationen der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Frankfurt/Main: Die Kanzlei verleiht ihn bereits seit 1988. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und ging in diesem Jahr an Dr. Amina Dammann und Dr. Mathias Stöcker für Arbeiten über die Beschwerdekammern der europäischen Agenturen bzw. über Rechtsfragen grenzüberschreitender Unternehmenszusammenschlüsse.
In die engere Wahl kommen laut Pressemitteilung der Kanzlei nur die besten der in Frankfurt eingereichten Dissertationen und Habilitationen. Voraussetzung ist die Bewertung „summa cum laude“ sowie die Wahl eines wirtschaftsrechtlichen Themas, vorzugsweise mit internationalem Bezug.
Für einen weiteren Baker & McKenzie-Preis wurden rund 200 Arbeiten gesichtet und bewertet – keine Dissertationen oder Habilitationsschriften, sondern Seminararbeiten des Jahres 2003 an der Bucerius Law School in Hamburg. Erster Preisträger ist Sebastian Schulenburg, der 400 Euro Preisgeld für seine Arbeit „Die Lehre von der Willensfreiheit im Strafrecht und in den Naturwissenschaften – ein unlösbarer Konflikt?“ erhält.
Die Bucerius Law School ist als private juristische Hochschule bekannt für die fleißige Einbindung von Kanzleien als Sponsoren für ihr Ausbildugsangebot. Nach Aussage des Frankfurter Baker & McKenzie-Partners Dr. Michael Fammler freut sich die Kanzlei, mit dem neuen Preis „den juristischen Nachwuchs zu unterstützen und das wissenschaftliche Interesse zu fördern“. (Markus Lembeck/azur-online)